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ENGLISCHE WEIHNACHTEN |
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Schon in der Vorweihnachtszeit, am heiligen
Abend und an den Weihnachtstagen werden überall in England in der Schule,
in der Kirche und in den Familien Weihnachtslieder gesungen, die
"Christmas Carols". An vielen Orten ziehen Gruppen von Kindern und
Erwachsenen abends durch die Straßen und singen. "Einmal werden wir noch
wach..." Ja, wie wäre es, wenn Du die Geschenke gleich nach dem Aufwachen
finden würdest? Wenn nicht am heiligen Abend Bescherung wäre, sondern am
Morgen des ersten Weihnachtstages? So feiern nämlich die Kinder in England
und Amerika. Hier kommt der Weihnachtsmann nachts durch den Kamin herein
und füllt die Strümpfe der Kinder, die am Kamin aufgehängt wurden, mit
Geschenken. |
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| Traditionelle
Nachspeise ist der Weihnachtspudding, auch Plumpudding genannt. Einen englischen Pudding dürft Ihr Euch nicht vorstellen, wie einen Vanillepudding oder einen Schokoladenpudding bei uns. Er hat mehr Ähnlichkeit mit einem Napfkuchen. Der Plumpudding hat seinen Namen von Pflaumen. |
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| Er besteht noch heutzutage aus Rosinen, Sultaninen und Korinthen, Mehl, Eiern, Rum, Zucker, Zucker, Nierenfett, Nüssen und Gewürzen und muß viele Stunden kochen, bevor er aufgetragen werden kann. Bis heute ist es Tradition, daß darin eine Silbermünze, früher eine Sixpencemünze, versteckt wird. Man muß den Pudding daher mit Vorsicht genießen, will man sich nicht die Zähne an dem Geldstück ausbeißen. | |
| Englische Wohnzimmer werden während der Weihnachtszeit ganz anders geschmückt, als bei uns in Deutschland. Über den Türen wird ein Strauß aus Mistelzweigen aufgehängt. Wer darunter steht, darf geküßt werden. In früherer Zeit war die Mistel eine heilige Pflanze, die alles Böse vertrieb und unter der sich Feinde mit einer Umarmung versöhnten.Aber nicht nur Mistelzweige zieren die Türen, sondern auch Stechpalmenzweige mit den leuchtendroten Beeren daran, sowie Efeuranken: "Holly and Ivy" heißen sie. | |
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Im letzten Jahrhundert wurde aber auch eine Tradition aus Deutschland übernommen. Der Ehemann der Königin Viktoria, der aus Deutschland stammte, wollte den festlich geschmückten Nadelbaum nicht missen und brachte deshalb den Tannenbaum auf die britischen Inseln. Liebe Julia, wir danken Dir dafür, daß wir Deinen schönen Artikel hier verwenden dürfen. |
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